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Praxis und Abteilung für Urologie
Klinik am Ring
Hohenstaufenring 28
50674 Köln

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Medikamente

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Seed-Implantation: Therapieerfolg von der Erfahrung des Ärzteteams abhängig

Moderne Behandlungsverfahren in der Medizin boomen regelrecht in Deutschland. Doch nicht alles, was neu ist, muss auch gut sein. Immer wieder werden Medikamente auf Grund starker Nebenwirkungen vom Markt genommen, vielfach sind behandelnde Ärzte nicht mit modernen Methoden vertraut. Aber gerade bei neuen Therapien hängt der Erfolg von der Erfahrung des Therapeuten ab. Dies zeigt jetzt eine aktuelle Studie des Westdeutschen Prostatazentrums (WPZ) in Köln.
 

Szintigrafie

Durch den Einsatz der Knochenszintigrafie lassen sich Tumorabsiedlungen im Knochen bereits vor ihrem Sichtbarwerden im Röntgenbild identifizieren.

Die Knochenszintigrafie (auch: Skelettszintigrafie) ist eine spezielle nuklearmedizinische Untersuchungsmethode bei der die Anreicherung eines zuvor verabreichten radioaktiven Medikamentes im Knochen gemessen wird. Das Verteilungsmuster und gespeicherte Menge des Wirkstoffs erlauben Rückschlüsse auf einen gesteigerten Knochenstoffwechsel, wie er unter anderem bei Metastasen (Absiedlungen) von Prostatakarzinomen auftritt.

Im Gegensatz zu radiologischen Untersuchungsverfahren (CT/MRT), die vor allem Veränderungen in der Struktur des Knochens sichtbar machen, gibt die Szintigraphie in erster Linie Aufschluss über ungewöhnliche Veränderungen des Knochenstoffwechsels. Auffällige szintigrafische Befunde sind allerdings kein Beweis für Metastasen. Sie können auch bei gutartigen Knochenerkrankungen oder bei Verschleißerscheinungen an den Gelenken (Arthrose) auftreten.

Die Knochenszintigrafie sollte bei Prostatakarzinom-Patienten zum Ausschluss einer Tumorabsiedlung in den Knochen immer dann durchgeführt werden, wenn es sich um grössere Prostatakarzinome handelt (PSA > 20 ng/ml) oder aggressivere Tumorarten (Gleasonscore > 7) handelt.