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Nervschonende OP-Techniken halten oftmals nicht das, was sie versprechen
Nerverhaltene OP-Techniken bei der Behandlung von Prostatakrebs gewinnen zunehmend an Popularität - allen voran die Roboter-assistierte OP mit der „DaVinci-Methode“. Doch halten sie auch das, was sie versprechen, nämlich den Erhalt der Erektionsfähigkeit und damit der Potenz? Und wie steht es um Libido und Orgasmusfähigkeit? „Valide Studien zur Sexualität des Mannes nach Prostata-OP sind bislang Mangelware“, sagt Pedram Derakhshani, Urologe im Westdeutschen Prostatazentrum. Einen eindeutigen Beweis für den Erfolg nerverhaltender Operationen gibt es derzeit nicht.
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Weiterlesen... [Potenzerhalt nach OP?]
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Wer profitiert von einer Behandlung – wer nicht?
Lohnt sich bei über 75-Jährigen eine Therapie des Prostatakarzinoms oder sind die Senioren mit einem abwartenden Vorgehen besser beraten? Experten fordern neben dem Alter sowohl die gesundheitliche Verfassung, die Ausprägung des Tumors als auch die individuellen Bedürfnisse der Patienten in die Therapieent-scheidung einzubeziehen.
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Weiterlesen... [Prostatakrebs mit 75]
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Organerhaltende Therapien, wie die Brachytherapie, gewinnen bei der Behandlung von Prostatakrebs zunehmend an Bedeutung
Während bei Brust- oder Nierentumoren organerhaltende Therapien mittlerweile zum Standard gehören, steht diese Art der Behandlung beim Prostatakarzinom noch am Anfang. Doch auch hier geht der Trend künftig dahin, nicht die gesamte Prostata zu entfernen sondern bösartige Areale unter Erhalt des Organs zu beseitigen, so der Tenor auf der jüngsten Tagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) in Leipzig.
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Weiterlesen... [Tumor zerstört, Prostata erhalten]
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Weniger Blasen- und Darmkrebs nach Brachytherapie als nach OP und Bestrahlung
Das Risiko nach Bestrahlung der Prostata mittels Brachytherapie als Zweittumor einen Blasen- oder Enddarmkrebs auszubilden ist geringer als nach vollständiger Entfernung der Prostata. Zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle US-amerikanische Studie, die jüngst in der renommierten Fachzeitung British Journal of Urology erschienen ist.
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Weiterlesen... [Zweittumor nach Prostatakrebs-Therapie?]
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Aktuelle Metastudie belegt Vorteile für moderne Laserverfahren bei gutartiger Prostatavergrößerung
Trotz möglicher Komplikationen gilt die Ausschälung der Prostata (transurethrale Resektion / TURP) nach wie vor als Standardverfahren zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung. Eine aktuelle Metastudie, die kürzlich im Europäischen Journal of Urology publiziert wurde, konnte zeigen, dass die photoselektive Lasertherapie(PVP) im Vergleich zur TURP zu weniger postoperativen Kompli-kationen führt. „Die herkömmliche Prostataausschälung kann heute in den meisten Fällen durch schonendere Laserverfahren ersetzt werden“, kommentiert Dr. Stephan Neubauer vom Westdeutschen Prostatazentrum in Köln die aktuellen Ergebnisse der bislang größten Vergleichsstudie.
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Weiterlesen... [Weniger Komplikationen nach Lasertherapie]
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Barcelona, 13. Mai 2012 - Noch mehr Sicherheit bei der Bestrahlung von Prostatakrebs bietet neuerdings ein Gel-Depot, ein so genannten Spacer, der als Abstandhalter zwischen Vorderwand des Enddarms (Rektum) und Prostata positioniert wird. Dadurch wird der Enddarm vor gefährlichen Strahlenschäden optimal geschützt. Das Westdeutsche Prostatazentrum in Köln hat nun die ersten Patienten mit dem innovativen System erfolgreich behandelt. Die Ergebnisse präsentierte der Strahlentherapeut Dr. Gregor Spira auf der diesjährigen Tagung der Euro-päischen Gesellschaft für Radioonkologie (ESTRO) in Barcelona.
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Weiterlesen... [Prostatakrebs: Gel-Depot schützt vor Strahlenschäden]
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