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Praxis und Abteilung für Urologie
Klinik am Ring
Hohenstaufenring 28
50674 Köln

Tel.: 0221-92424-450
Fax: 0221-92424-460

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Aktuelle Meldungen

Prostatakrebs: OP häufig nicht gerechtfertigt

Noch immer wird in Deutschland die Mehrzahl der Patienten mit einem lokalisierten Prostatakarzinom operiert. Dass dieses Vorgehen längst überholt ist, zeigt erneut eine Studie, die jüngst in der renommierten Fachzeitung „European Urology“ erschienen ist. Der Untersuchung zufolge sind Männer mit einem Tumor, der ein geringes Risiko aufweist, oder Männer, die älter sind als 70 Jahre, mit einer OP nicht gut beraten. Im Gegenteil: Die Operation ist zum Teil mit erheblichen Nebenwirkungen verbunden.

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Laser sicherer als konventionelle Prostata-Ausschälung

Weitaus schonender als die konventionelle Ausschälung (TURP) der Prostata sind moderne Laserverfahren wie die Greenlight-Lasertherapie oder das Diodenlaser-Verfahren. Aber auch hinsichtlich der Sicherheit ist die Laserbehandlung der TURP überlegen. Dies konnte eine Studie, die jüngst in der renommierten Fachzeitschrift „Urology“ publiziert wurde, belegen.

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Aktuelle Metastudie: Brachytherapie besser als OP

Paradigmenwechsel in der Therapie des lokalisierten Prostatakarzinoms
Wird Prostatakrebs rechtzeitig erkannt, bieten Operation, Brachytherapie und äußere Bestrahlung gleiche Heilungschancen. Da ein direkter Vergleich der Verfahren anhand randomisierter Studien bislang ausblieb, wurde die Operation trotz erheblicher Nebenwirkungen lange Zeit als Therapie der Wahl favorisiert. Eine aktuelle Metastudie, die kürzlich im British Journal of Urology International (BJUI) publiziert wurde, belegt nun erstmals, dass die sogenannte Brachytherapie, allein oder in Kombination mit einer ergänzenden Strahlen- oder Hormontherapie, in allen Krankheitsstadien des lokalisierten Prostatakarzinoms im Vergleich zu einer Radikal-OP mindestens gleichwertig oder sogar besser ist. „Die wissenschaftliche Bestätigung für die hohe Effektivität der Brachytherapie macht ein Umdenken in der Behandlung des lokalisierten Prostatkarzinoms erforderlich“, kommentiert Dr. Stephan Neubauer vom Westdeutschen Prostatazentrum in Köln die aktuellen Ergebnisse der bislang größten Vergleichsstudie. „Die OP als Goldstandard ist damit ein für allemal hinfällig“.
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PSA-Bounce spricht für gute Prognose

Aktuelle Studie belegt höhere Überlebenswahrscheinlichkeit bei Patienten mit kurzzeitigem PSA-Anstieg nach Brachytherapie

Patienten, die in den ersten Jahren nach Brachytherapie (innere Bestrahlung) einen PSA-Bounce aufweisen, entwickeln seltener ein Rezidiv und haben insgesamt eine noch bessere Erfolgsrate als Patienten ohne einen kurzzeitigen PSA-Anstieg. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die jüngst in einem renommierten Medizinjournal publiziert wurde.

 

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Höhere Lebensqualität nach Brachytherapie

Aktuelle Ergebnisse der zweijährigen SPIRIT-Studie belegen eindeutige Vorteile für die Brachytherapie

Höhere Lebensqualität, kaum Inkontinenz und bessere Erektionsfähigkeit. Die jüngsten Ergebnisse der SPIRIT- Studie zeigen deutliche Vorteile der Brachytherapie gegenüber der radikalen Entfernung der Prostata bei Patienten mit einem lokalisierten Prostatakarzinom. Auch hinsichtlich der Patientenzufriedenheit ist die Brachytherapie der OP weit überlegen.

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Erfahrung macht Qualität

Schonende Laserverfahren bei gutartiger Prostatavergrößerung stellen hohe Anforderungen an das Know-how des Operateurs

Seit mehreren Jahren stehen mit der modernen Lasertherapie minimal invasive Verfahren zur Verfügung, mit denen überschüssiges Prostatagewebe schonend und blutungsarm verdampft werden kann. „Allerdings sollte der Operateur über umfassende Erfahrung verfügen“, betont Dr. Stephan Neubauer, Urologe im Westdeutschen Prostatazentrum. Denn nur, wenn der Eingriff von einem Spezialisten durchgeführt wird, sind eine hohe Qualität der Behandlung sowie eine geringe Komplikationsrate gewährleistet.
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