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Praxis und Abteilung für Urologie
Klinik am Ring
Hohenstaufenring 28
50674 Köln

Tel.: 0221-92424-450
Fax: 0221-92424-460

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Tumor

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Harninkontinenz

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Wie entsteht das Problem Inkontinenz?
Als Inkontinenz oder Blasenschwäche bezeichnet man eine unwillkürliche Entleerung von Urin aus der Blase. Man unterscheidet zwei wesentliche Formen der Inkontinenz: die Streßinkontinenz, bei der unter körperlicher Belastung, Husten, Niesen oder Sport ein Urinverlust eintritt und die Dranginkontinenz, bei der durch eine Überaktivität des Blasenmuskels ein Urinverlust auftritt. Die Ursachen der Inkontinenz sind vielfältig. Bei Frauen ist sie oft bedingt durch eine Erschlaffung der Beckenbodenmuskulatur durch Schwangerschaft oder Übergewicht. Der in den Wechseljahren auftretende Hormonmangel oder auch eine altersbedingte Schließmuskelschwäche kann eine Streßinkontinenz begünstigen. Entzündungen der Blase und Rückenmarks- oder Nervenerkrankungen können eine Dranginkontinenz verursachen. Genauso kann sie als Folge von Unfällen oder Operationen auftreten.

Wie viele Frauen sind betroffen?

Ein Hauptproblem bei der Harninkontinenz ist, dass auch heute noch über dieses Tabuthema nicht gern gesprochen wird. Dabei geht es um eine für den Betroffenen überaus belastende Erkrankung, die in der westlichen Welt häufiger auftritt als Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nach Angaben der Gesellschaft für Inkontinenzhilfe (GIH) werden in Deutschland etwa 4 bis 5 Millionen Menschen mit einer behandlungsbedürftigen Harn- oder Stuhlinkontinenz medizinisch betreut. Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich noch wesentlich größer, weil viele Menschen nicht zuletzt aus Scham nicht zum Arzt gehen.

Sind nur ältere Frauen davon betroffen?
Inkontinenz kann Menschen jeden Lebensalters treffen, angefangen vom Kind mit Bettnässen bis zum älteren Menschen mit altersbedingter Schließmuskelschwäche. Mit der steigenden Lebenserwartung in den Industrieländern nimmt auch das Problem der Harninkontinenz im Alter enorm zu. Während nur 3% der Menschen bis 65 Jahre unter Inkontinenz leiden, ist es bei den über 65-jährigen bereits jeder zehnte und ab dem 80. Lebensjahr ein Drittel der Bevölkerung.

Was lässt sich dagegen tun?

Die Behandlungsmöglichkeiten der Inkontinenz sind so vielfältig wie ihre Ursachen. Zunächst einmal sollte durch einen Urologen oder Gynäkologen eine Abklärung der Ursache erfolgen. Vor allem bei der Dranginkontinenz geht es zunächst darum fassbare Ursachen zu beseitigen (z.B. Behandlung eines Blaseninfektes). Verbleiben die Drangbeschwerden trotz Behandlung der Ursache oder findet sich keine Ursache kommen das Blasentraining oder eine medikamentöse Behandlung in Frage, welche den Blasenschließmuskel beruhigt und den Drang beseitigt. Durch ein gezieltes Beckenbodentraining, unterstützt durch Elektrostimulation und Biofeedback, lassen sich bei entsprechender Mitarbeit seitens der Betroffenen erstaunliche Erfolge erzielen. Weiterhin kann durch lokale Östrogengabe die Inkontinenz weiter verringert werden.
In vielen Fällen, vor allem bei schwerer Streßinkontinenz, helfen nur operative Maßnahmen weiter. Dabei wird durch verschiedenste Operationstechniken das Zusammenspiel zwischen Schließmuskel und Blasenmuskel optimiert, um den Patienten wieder dauerhaft „trocken“ zu machen. Beispielhaft zu nennen ist die operative Blasenanhebung, die Kollagenunterspritzung oder die Anhebung der Harnröhre mittels Harnröhrenbändchen.

Hilft in jedem Fall Beckenboden-Gymnastik?
Die Beckenbodengymnastik hilft vor allem bei geringer bis mittelgradiger Streßinkontinenz. Sie muss konsequent angewendet werden und erreicht dann Erfolgsraten von bis zu 30%. Ergänzt werden kann die Beckenbodengymnastik durch eine Elektrostimulation oder Biofeedback-Übungen.

Was sind gute Übungen und wie häufig muss man sie machen?

Zu Beginn eines Beckenbodentrainings ist eine fachliche Anleitung durch einen entsprechend ausgebildeten Physiotherapeuten oder eine Patientengruppe (z.B. VHS) sinnvoll. Die dort erlernten und unter Kontrolle trainierten Übungen sollten dann zu Hause konsequent mehrmals täglich weitergeführt werden. Nur so lässt sich die Beckenbodengymnastik erfolgreich anwenden.

Können spezielle Medikamente oder Kräutertees u.ä. bei Reizblase wirklich helfen?
Bei einer Reizblase können nach Ausschluss einer körperlichen Ursache pflanzliche Medikamente (z.B. Kürbissamenöl) die Beschwerden lindern. Bei stärkeren Drangbeschwerden kommen pharmazeutische Medikamente in Betracht, die durch eine Verringerung der Blasenmuskelaktivität eine Beschwerdelinderung zuverlässig erreichen können. Diese Medikamente dürfen allerdings nur nach ärztlicher Abklärung und Verordnung eingesetzt werden.

Muss man solche Produkte dann ständig einnehmen, oder nur über einen gewissen Zeitraum?

Bei einigen Frauen sind die Drangbeschwerden ein vorübergehendes Beschwerdebild, die mit einer periodischen Medikamenteneinnahme gut zu behandeln sind. Es gibt allerdings auch viele Fälle in denen die medikamentöse Behandlung dauerhaft erfolgen muss, um eine Beschwerdefreiheit zu erreichen.

Gibt es neue Methoden, dass Problem operativ in den Griff zu bekommen?

Es gibt eine Reihe von neuen Ansätzen in der operativen Behandlung der Harninkontinenz. Vor allem die Harnröhrenbändchen haben sich in kürzester Zeit zu einer Standardtherapie entwickelt. Ihr Vorteil ist zum einen der fehlende Bauchschnitt, da das Harnröhrenbändchen minimal-invasiv über drei kleine Einschnitte eingelegt werden kann. Weiterhin lässt dieser Eingriff sich in der Regel ambulant mit nur geringen Operationsrisiken ohne Einlage eines Blasenkatheters durchführen. Nicht zuletzt sind die Langzeiterfolge dieser Methode (Ob-Tape) sehr erfreulich: ein Großteil der behandelten Patientinnen ist nach dem Eingriff dauerhaft von der Inkontinenz befreit.

Eine einmalige Sache, oder muss die Operation nach einigen Jahren wiederholt werden?
Bei ca. 85-90% der Frauen ist das Harnröhrenbändchen in der Lage die Inkontinenz dauerhaft zu beseitigen. Diese Patientinnen benötigen dann keine weiteren Maßnahmen. Bei den übrigen 10-15% wird im weiteren Verlauf eine offene operative Blasenanhebung notwendig.

Welche Therapien bezahlt die Krankenkasse?

Die bisher genannten Behandlungsmöglichkeiten werden entweder als ambulante oder als stationäre Behandlung in Deutschland von den Krankenkassen bezahlt.

Wenn es mit der Kontrolle gar nicht mehr klappt: Sind Windeln oder Katheter die einzigen Alternativen?
Nach Ausschöpfen der bisher genannten konservativen und operativen Behandlungsmöglichkeiten bleibt für einige Patienten als letzte Möglichkeit die Implantation eines künstlichen Blasenschließmuskels. Vor allem Männer nach Radikaloperation an der Prostata können damit wieder dauerhaft trocken werden. Allerdings handelt es sich dabei um einen aufwändigen Eingriff, der nur in erfahrenen Kliniken vorgenommen werden sollte. Es wird um die Harnröhre ein künstlicher Schließmuskel gelegt, der mittels eines von außen zu tastenden Entleerungsventils eine kontrollierte Blasenfunktion ohne Urinverlust ermöglicht.

Gibt es Hoffnung für Menschen, denen die Blase entfernt werden muss, z.B. wegen eines Tumors?
In allen Fällen in denen die Blase wegen eines Tumors oder anderer Erkrankungen entfernt werden muss, ist eine Ersatzblase zur Urinentleerung notwendig. Diese wird in der Regel durch einen aus dem Darm entnommenen Abschnitt nachgebildet. Dabei sind einerseits die nassen Ersatzblasen zu nennen, bei denen der Urin aus der Ersatzblase durch eine Hautöffnung (Stoma) in einen Urinbeutel fließt. Gerade bei jungen und aktiven Patienten haben sich in den letzten Jahren die trockenen (d.h. kontinenten) Ersatzblasen durchgesetzt. Dabei wird aus einem Abschnitt des Darmes eine Ersatzblase gebildet, die entweder an die Harnröhre oder an ein trockenes Hautstoma angeschlossen wird. In beiden Fällen hat der Patient die Möglichkeit die Blasenentleerung bewusst zu kontrollieren, ist also trocken. Weitere Entwicklungen stehen aber bevor. 2001 wurde erstmals eine Kunstblase vorgestellt, die aus so genanntem biokompatiblem (d.h. dem Körper nicht fremden) Material besteht und durch elektrische Steuerung von außen bedient werden kann.

Gibt es schon Daten über die Zuverlässigkeit?

Dazu ist die Entwicklung in einem zu frühen Stadium. Daten über die mechanische Zuverlässigkeit gibt es allerdings sicher schon.

Wie kompliziert ist die Operation und wie lange kann man mit der Kunstblase leben, bis sie ausgetauscht werden muss?
Auch darüber lässt sich noch wenig berichten, bevor nicht die ersten Kunstblasen bei Patienten eingepflanzt worden sind. Allerdings sollte der Aufwand der Operation nicht höher als bei einer Darmersatzblase sein.

Wann können Patienten in Deutschland mit der Zulassung des Gerätes rechnen?
Bis diese Innovation Patienten zu Gute kommt, werden noch einige Jahre vergehen. Man erhofft sich eine erstmalige Anwendung am Menschen im Jahre 2006.

Womit werden solche Patienten versorgt, bis es so weit ist?

Die bisher verfügbaren Möglichkeiten der Darmersatzblasen bieten uns eine hervorragende Möglichkeit Patienten nach einer notwendigen Blasenentfernung zu versorgen. Die Mehrzahl der befragten Patienten ist nach so einer Operation mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Entscheidend ist allerdings, sich vor der Operation mit dem behandelnden Arzt sehr intensiv Gedanken über die Art der Darmersatzblase zu machen, um nach der Operation die größtmögliche Zufriedenheit zu erlangen.
 

Hodentumor

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Hodentumoren sind eine Erkrankung des jungen Mannes und treten meist zwischen dem 25. und 35. Lebensjahr auf. Es können jedoch auch jüngere oder ältere Männer betroffen sein. Das Tückische ist: Der Hodentumor verursacht üblicherweise keine Schmerzen. Deshalb wird dringend empfohlen, den Hoden regelmäßig selbst abzutasten und jede Veränderung, Vergrößerung oder Verhärtung sofort untersuchen zu lassen.

Die urologische Untersuchung besteht aus einem nochmaligen Abtasten der Hoden, einer Blutuntersuchung auf so genannte Tumormarker und einer Ultraschalluntersuchung. Sollte sich der Verdacht auf einen Tumor bestätigen, folgt eine Operation mit kleinem Leistenschnitt zur Begutachtung des Hodens. Zeigt sich ein Tumor, muss der Hoden in der Regel entfernt werden. Bei Einzelhoden wird versucht, den einen Hoden zu erhalten.

Ist der Tumor auf den Hoden beschränkt, ist die Behandlung mit der Operation abgeschlossen. Der Patient kann die stationäre Behandlung in aller Regel nach ein bis zwei Tagen verlassen. Liegen jedoch bereits Metastasen (Tochtergeschwülste) vor, schließt sich je nach Art des Tumors meist eine medikamentöse Therapie an. Die Art der Medikamente hängt stark vom Ausmaß der Metastasen ab und kann oftmals komplett oder aber teilweise ambulant erfolgen. In selteneren Fällen kann auch eine Bestrahlung oder zweite Operation notwendig sein.

Unabhängig vom Stadium kann der Hodentumor in fast allen Fällen komplett geheilt werden. Und das natürlich je früher er erkannt wird, desto besser. Eine frühe Erkennung erhöht dabei in jedem Falle die Chancen und führt dazu, dass oftmals keine oder nur eine sehr milde Nachbehandlung erforderlich wird. Eine frühzeitige Vorstellung wird daher empfohlen.
 

Seed Implantation: success depends on team experience

Modern treatment methods in the area of medicine experience in Germany an absolute boom. However, it must be cautioned that not everything that is new is also good. Again and again, drugs are withdrawn from the market because of their strongly negative side effects, and often physicians are not sufficiently familiar with the treatment procedures. Nevertheless, especially with new therapies, the success depends of the experience of the therapists. This has now been shown in a current study conducted by the West German Prostate Center (WPZ) in Cologne.
 

Hormonal Therapy

Testosterone, male sex hormones (androgens) controls the development and activity of the healthy prostate. Through changes in the hormonal distribution, there may be fluctuations and disproportionateness that affect the hormonal balance, which stimulate the growth of benign, but also malignant prostate cells. These findings are the foundation for a medical treatment of prostate cancer.

Prostate cancer therapy:
Hormone therapy is also called androgen deprivation therapy (ADT) or androgen suppression therapy. The goal is to reduce levels of the male hormones, called androgens, in the body. The main androgens are testosterone and dihydrotestosterone (DHT). Androgens, produced mainly in the testicles, stimulate prostate cancer cells to grow. Lowering the levels of the male hormones stops the growth of the cancer, and particularly leads to the dying of the cancer cells (apoptosis).

The desired effect can be achieved:

(1) through medication therapy or
(2) through surgical removal of the testis in which testosterone is being produced (orchidectomy).

Since the surgical removal of the testis is for many patients an enormous psychological strain, and can also not be reversed, medical treatment is the primary option:

GnRH Agonists (gonadotropin-releasing hormone)
GnRH agonists constrain production of testosterone in the testis and reduce the level of testosterone. Possible side effects are hot flashes, sweating, decreased sexual interest (libido). However, after the hormonal therapy is concluded, these symptoms may disappear.

Anti-Androgen
Anti-androgen block the male hormone testosterone from reaching the androgen receptors located on prostate cancer cells. Currently there are two different substances with comparable effect: the steroidal anti-androgen and the non-steroidal anti-androgen. The latter has the advantage that the overall sexual interest, bone density, and even the potency can be retained. Anti-androgen is at the beginning of the therapy administered over several days in combination with GnRH agonists to adjust the hormonal balance.

Whether a hormonal therapy is recommendable and for how long, dependents on the stage of tumor, the type of therapy, the size of the prostate, as well as the age of the patient. General health and estimated life expectancy are also important factors to be considered. Hormonal therapy is generally recommended for

Patients with localized high-risk prostate cancer
Patients with high-risk cancer (PSA >20ng/ml, Gleason score >6, resection margin after surgery not clear of tumor, lymph node metastases), it is recommended to keep the risk of recurrence as low as possible. The application of a combination of external radiation or a brachytherapy can here be meaningful.

Patients with metastasized prostate cancer
For patients with advanced prostate cancer, which has already spread into the bones or other organs, the hormonal therapy will in most cases be applied as a permanent treatment. A mono-local therapy (surgery, radiation, and brachytherapy) will in such cases not result in a cure.

Patients with recurrent tumors
If, after a radiation therapy or a surgical procedure, the cancer becomes recurrent, a hormonal therapy will become for some patients the primary choice.

Older patients with local tumors
If surgical procedure is too high a risk and a radiation therapy is not possible because of the side effects, hormonal treatment may be considered. However, a long-term cure cannot be achieved.
 

Lymphadenectomy

Localized prostate cancer or lymph node involvement?

Lymph node dissection provides prognostic information, it influences the design of the subsequent therapeutic strategy and it provides information necessary to compare the results of various therapeutic strategies To decide for the most beneficial type of treatment, it is essential to know whether lymph node metastasis are present. If this is the case, the cancer is no longer in an early stage and is only curable in rare cases. Unfortunately, CT scan, MRI, ultrasound, and ileopelvic scintigraphy, have so far proven to be of very limited value, because of their low specificity and sensitivity.

In cases, which with today’s screening methods predict an increased risk of lymph node metastasis, lymph node tissue should be removed for evaluation by means of a minor surgery. This lymph node metastasis risk depends on certain criteria. (stage of the tumor, PSA score, and Gleason score). The surgery is performed by making a small incision into the lower abdomen, or in some cancer centers, it will be performed laparoscopically. The patient will have to remain in the hospital for several days. The side effects of the surgery are minor. Lymph node tissue is taken from previously exactly defined areas, and then evaluated by a pathologist under the microscope. If the pathologist does not find any indication that the tissue is affected by the tumor, the area to receive radiation can be defined more precisely and kept within the prostate region. This minimizes injury to the surrounding tissue that could possible occurs through the radiation.

This minor surgery is indicated in each case that evidenced the high risk of a lymph node involvement. For patients with an early-stage tumor (< cT2b), a PSA score of < 10 ng/ml as well as a Gleason score less than 6, a lymph node dissection is not necessary.
 

Experimentelles

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HiFU (Hoch Intensiv Fokussierter Ultraschall)

heißt eine der Behandlungsmethoden bei Prostatakrebs, die zur Zeit in den Medien als neue Hoffnung gegen die häufigste Krebserkrankung beim Mann diskutiert wird. Aber noch ist die Behandlungsmethode gegen bösartige Tumore in der Prostata nicht ausreichend erforscht und getestet. Weltweit wurden bisher nur sehr wenige Patienten mit Prostatakrebs mit dem HiFU-Verfahren behandelt. Darüber hianus gibt es zu wenige Erkenntnisse über Nebenwirkungen, die erst Jahre nach Abschluss der Behandlung auftreten können. Daten über Langzeitheilungraten liegen gar nicht vor und sind frühestens in 5 Jahren zu erwarten. Erst dann lassen sich Aussagen über die Langzeitheilungsraten und die langfristigen Nebenwirkungen von HIFU treffen.

Nachteil der HiFU-Behandlung:

Ultraschallwellen treffen mit hoher Energie auf die Prostata. Das Prostatagewebe wird von diesen Ultraschallwellen zerstört. Im Gegensatz zur gutartigen Vergrößerung entwickelt sich der Prostatakrebs aber in aller Regel im Bereich der so genannten Prostatakapsel, und somit in unmittelbarer Nähe des Enddarmes. Die HIFU-Behandlung bei Prostatakrebs birgt daher das Risiko einer Darmverletzung und Fistelbildung. Durch die starke Hitzewirkung auf das Organ wird in vielen Fällen auch die Potenz des Mannes negativ beeinflusst. Eine potenzerhaltende Teilbehandlung ist zwar möglich, allerdings wird dabei das Prostatagewebe nicht vollständig entfernt und somit ist auch die endgültige Beseitigung des Tumors nicht gewährleistet.

Außerdem können grössere Prostatavolumina gar nicht behandelt werden, da nicht ausreichend Energie in den inneren Zonen des Organs erreicht wird, so dass vor einer HIFU eine operative Verkleinerung (TURP) erforderlich wird. Hier kann dann endgültig nicht mehr von einem "minimalinvasiven Verfahren" gesprochen werden.

 

Bone-Scan

Bone scintigraphy, commonly referred to as bone scan (also skeletal scintigraphy) is a special nuclear medical method for examination that measures the traces of radioactive agent, e.g. previously administered radioactive medication accumulated inside the bone. The distribution patterns and the amount of tracers allow for indications of an increased metabolism, such is generally found with metastasic prostate cancer.

In contrast to radiological examination procedures (CT/MRT), which primarily show the changes of the bone structure, scintigraphy primarily provides information about abnormal changes in the bone metabolism. Abnormal scintigrafic findings are, however, no evidence for metastasis, since they can also occur as a result of benign bone disease or deterioration of the joints (arthritis).

Bone scintigraphy should always be performed to rule out bone metastasis in all patients with prostate specific antigen level (PSA) above 20 ng/ml, or with aggressive tumor types (Gleason score above 7).
 
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