Seed-Implantation
“Seed Implantation” is a highly modern radiation therapy, which is administered to patients with a localized prostate cancer.
Placement of the seeds is performed under ultrasound guidance, and under local or general anesthesia. Up to 80 short-wave radioactive sources, so-called seeds, containing the isotopes, are inserted directly into the prostate. Needles preloaded with radioactive seeds, are inserted directly into the tumor, precisely at previously calculated areas. The needle devise is then removed, and the seeds remain permanently in order to develop their radiation effect to the prostate cancer. With the seeds in place, the tumor tissue is destroyed from the inside by highly dosed, targeted radiation.
Quick and efficient:
- procedure is performed during a short-term hospital stay
- patient can leave the clinic no later than one day after the therapy
- procedure will last between 60 and 90 minutes
- correct positions of the seeds are checked four weeks after implantation
- PSA level will be determined quarterly.
Minimal side effects compared to radical surgery
For early stages of prostate cancer, the seed implantation is in its results equally successful to radical surgery, whereby it is minimally invasive. Within three years of the treatment, incontinence is almost never noted; erectile dysfunction generally affects between 10 and 30 percent of brachytherapy patients. This is significantly less than after a surgery. Erectile dysfunction is noted to not occur directly after treatment as is the case with surgical removal of the prostate, but rather develops gradually.
Lebensqualität nach Seed-Implantation
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Prospektive Analyse der langfristigen gesundheitsrelevanten Lebensqualität nach definitiver LDR-Brachytherapie der Prostata
Derakhshani P1,2, Spira G1,3, Weise C1,3, Neubauer S1,2
(1) Westdeutsches Prostatazentrum, Klinik am Ring, Köln
(2) Abteilung für Urologie, Klinik am Ring, Köln
(3) Abteilung für Radioonkologie, Klinik am Ring, Köln
EINLEITUNG:
Die Einflüsse auf die Lebensqualität (LQ) sind wichtige Kriterien vor der Therapieentscheidung für Patienten mit lokal begrenztem Prostatakarzinom. Ziel der Studie war es anhand von validierten Fragebögen langfristige Veränderungen von LQ, Miktion, Darmfunktion und Sexualfunktion nach permanenter LDR-Brachytherapie (PB) zu erfassen.
MATERIAL UND METHODEN:
Zwischen 12/00 und 06/06 wurden 939 Patienten mit einer PB (125-Jod-Seeds) behandelt. Aus diesem Kollektiv wurden 506 konsekutive Patienten (behandelt 12/04 bis 06/06) in Hinblick auf Lebensqualität, Miktions- und Sexualfunktion prospektiv untersucht. Validierte Fragebögen (IPSS, QLQ-C30, PR25-Modul, IIEF5) wurden vor und bis 36 Monate nach der Behandlung ausgefüllt.
ERGEBNISSE:
Der mediane Follow-Up der Patienten betrug 32 Monate (16-41). Die Miktion (vor PB IPSS 6,7) war 3 und 6 Monate nach PB deutlich verschlechtert (13,2/9,9), erreichte aber nach 12 Monaten das Ausgangsniveau (8,2). Die Miktionssymptomatik im PR25 zeigte 3 und 6 Monate nach PB eine signifikante Verschlechterung, lag aber nach 12 Monaten wieder auf Ausgangsniveau. 67,7% der Patienten hatten im IIEF5 eine normale erektile Funktion vor PB. Bei den potenten Patienten wurde eine erektile Dysfunktion 12, 24 und 36 Monate nach PB bei 35,3%, 31,8% und 33% festgestellt. Der allgemeine Gesundheitszustand vor PB war ausgezeichnet (88,85) und blieb nach PB durchgehend stabil (89,82). Es gab keine Veränderungen der Darmfunktion (vor PB 3,06, nach PB 5,1).
SCHLUSSFOLGERUNG:
Der allgemeine Gesundheitszustand und die Lebensqualität der Patienten nach einer PB bleiben insgesamt exzellent. Die Rate der erektilen Dysfunktion bleibt langfristig stabil. Unserer Studie zeigt, dass die PB nur zu einer vorübergehenden Verschlechterung der Miktionsfunktion führt.
Ergebnisse nach Seed-Implantation
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Rezidivfreies Überleben und dosimetrische Ergebnisse von Patienten mit lokal begrenztem Prostatakarzinom nach interstitieller 125-Iod-LDR-Brachytherapie
Neubauer S1,2, Derakhshani P1,2, Weise C1,3, Spira G1,3
(1) Westdeutsches Prostatazentrum, Köln, Deutschland
(2) Abteilung für Urologie, Klinik am Ring, Köln
(3) Abteilung für Radioonkologie, Klinik am Ring, Köln
EINLEITUNG:
Wir berichten über die lokale Tumorkontrolle und korrelieren diese zu dosimetrischen Daten bei Patienten mit lokal begrenztem Prostatakarzinom nach 125-Iod LDR-Monotherapie mit einem Follow-Up von bis zu 7 Jahren.
MATERIAL UND METHODEN:
651 Patienten mit lokal begrenztem Prostatakarzinom erhielten zwischen Dezember 2000 und Dezember 2004 eine perineale Seedimplantation mit realtime-modifizierter Dosisplanung als Monotherapie. 501 (77%) Patienten hatten ein niedriges Risiko, 148 (23%) ein mittleres Risiko und 2 waren in der Hochrisikogruppe. 599 Patienten (92%) wiesen einen Gleason-Score 6 oder weniger auf, die Verteilung der klinischen Stadien war 2,4% T1a-b, 68,7% T1c, 27,8% T2a und 1,1% T2b.
ERGEBNISSE:
Die mediane Nachbeobachtungszeit war 52,7 Monate (Range: 35.3-84.0). Das 5-Jahres-PSA-rezidivfreie Überleben (PRFS) für Patienten mit niedrigem und mittleren Risiko betrug 97,5% und 94%. Es wurden eine mediane V100-Prostata von 98% und eine mediane D90-Prostata von 177 Gy erreicht. Die D90-Prostata war >130/140/150/160 Gy in 98,2/93,9/90,4 und 85,6% der Patienten. Die mediane D30-Urethra betrug 199,3 Gy und die mediane D10-Rektum 88,2 Gy.
Patienten mit PSA-Rezidiv hatten eine mediane D90-Prostata von 167,8 Gy, bei Patienten ohne Rezidiv betrug sie 175,9 Gy. Die Patienten wurden nach PSA-Nadir <0,5 oder >0,5 ng/ml stratifiziert (98,2% und 87,6%). Eine Subanalyse der Gruppe mit niedrigem Risiko zeigte ein 5-Jahres PRFS für PSA-Nadir <0,5 oder >0,5 ng/ml von 98% und 92%.
SCHLUSSFOLGERUNG:
Unsere Untersuchung zeigte eine Korrelation der Ergebnisse nach LDR-Brachytherapie mit PSA-Wert, Tumor Stadium, Gleason-Score und dosimetrischer Qualität. In unserer Serie war die D90-Prostata, als Merkmal der Qualität einer Implantation, der stärkste prognostische Faktor.
Uro-onkologisches Symposium 2007 war ein voller Erfolg
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Wird Prostatakrebs rechtzeitig erkannt, bieten Operation, Brachytherapie und Bestrahlung gleiche Heilungschancen. Der Fokus sollte daher verstärkt auf die Nebenwirkungen der Behandlung gerichtet werden - so der Tenor beim Uro-onkologischen Symposium am 3. März 2007 in Köln. Das Westdeutsche Prostatazentrum diskutierte mit namhaften Experten über Möglichkeiten und Grenzen der Diagnostik und Therapie.
Brachytherapie - schonender und kostengünstiger als Totaloperation
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Schulden in Milliardenhöhe belasten die gesetzlichen Krankenkassen. Um die finanzielle Situation im Gesundheitswesen in Deutschland ist es nach wie vor nicht gut bestellt. Die Folge: Neue Therapien gelangen - trotz gleicher oder sogar besserer Wirkung - nur schwer in den Erstattungskatalog, auch wenn sie nachgewiesener Maßen günstiger sind als Behandlungsmethoden, die seit Jahren von den Krankenkassen finanziert werden. Ein Beispiel: Die Brachytherapie wird zur Behandlung des Prostatakrebses eingesetzt, indem Strahlenquellen in die Prostata eingebracht werden, kontinuierlich Strahlung abgeben und somit den Krebs zuverlässig und erfolgreich zerstören. Diese Therapie, medizinisch längst anerkannt, ist in Deutschland auch nach Jahren noch nicht in die Erstattungsliste aufgenommen.
HTA report for brachytherapy
Efficacy of Seed-Implantation confirmed
The seed implantation is an equivalent alternative to radical surgery for localized prostate cancer. This is the conclusion of the HTA report (Health Technology Assessment). With this, the German Medical Association (Bundesärztekammer - BÄK) and National Association of Statutory Health Insurance Physicians (Kassenärztliche Bundesvereinigung – KBV) also confirm what has in professional circles long been established.