Zweittumor nach Prostatakrebs-Therapie?
Weniger Blasen- und Darmkrebs nach Brachytherapie als nach OP und Bestrahlung
Das Risiko nach Bestrahlung der Prostata mittels Brachytherapie als Zweittumor einen Blasen- oder Enddarmkrebs auszubilden ist geringer als nach vollständiger Entfernung der Prostata. Zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle US-amerikanische Studie, die jüngst in der renommierten Fachzeitung British Journal of Urology erschienen ist.
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Laser sicherer als konventionelle Prostata-Ausschälung
Weitaus schonender als die konventionelle Ausschälung (TURP) der Prostata sind moderne Laserverfahren wie die Greenlight-Lasertherapie oder das Diodenlaser-Verfahren. Aber auch hinsichtlich der Sicherheit ist die Laserbehandlung der TURP überlegen. Dies konnte eine Studie, die jüngst in der renommierten Fachzeitschrift „Urology“ publiziert wurde, belegen.
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Aktuelle Metastudie: Brachytherapie besser als OP
Paradigmenwechsel in der Therapie des lokalisierten Prostatakarzinoms
Wird Prostatakrebs rechtzeitig erkannt, bieten Operation, Brachytherapie und äußere Bestrahlung gleiche Heilungschancen. Da ein direkter Vergleich der Verfahren anhand randomisierter Studien bislang ausblieb, wurde die Operation trotz erheblicher Nebenwirkungen lange Zeit als Therapie der Wahl favorisiert. Eine aktuelle Metastudie, die kürzlich im British Journal of Urology International (BJUI) publiziert wurde, belegt nun erstmals, dass die sogenannte Brachytherapie, allein oder in Kombination mit einer ergänzenden Strahlen- oder Hormontherapie, in allen Krankheitsstadien des lokalisierten Prostatakarzinoms im Vergleich zu einer Radikal-OP mindestens gleichwertig oder sogar besser ist. „Die wissenschaftliche Bestätigung für die hohe Effektivität der Brachytherapie macht ein Umdenken in der Behandlung des lokalisierten Prostatkarzinoms erforderlich“, kommentiert Dr. Stephan Neubauer vom Westdeutschen Prostatazentrum in Köln die aktuellen Ergebnisse der bislang größten Vergleichsstudie. „Die OP als Goldstandard ist damit ein für allemal hinfällig“.
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PSA-Bounce spricht für gute Prognose
Aktuelle Studie belegt höhere Überlebenswahrscheinlichkeit bei Patienten mit kurzzeitigem PSA-Anstieg nach Brachytherapie
Patienten, die in den ersten Jahren nach Brachytherapie (innere Bestrahlung) einen PSA-Bounce aufweisen, entwickeln seltener ein Rezidiv und haben insgesamt eine noch bessere Erfolgsrate als Patienten ohne einen kurzzeitigen PSA-Anstieg. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die jüngst in einem renommierten Medizinjournal publiziert wurde.
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Höhere Lebensqualität nach Brachytherapie
Aktuelle Ergebnisse der zweijährigen SPIRIT-Studie belegen eindeutige Vorteile für die Brachytherapie
Höhere Lebensqualität, kaum Inkontinenz und bessere Erektionsfähigkeit. Die jüngsten Ergebnisse der SPIRIT- Studie zeigen deutliche Vorteile der Brachytherapie gegenüber der radikalen Entfernung der Prostata bei Patienten mit einem lokalisierten Prostatakarzinom. Auch hinsichtlich der Patientenzufriedenheit ist die Brachytherapie der OP weit überlegen.
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Behandeln oder Abwarten?
Klinische Studie prüft das Konzept der „Aktiven Überwachung“ als alternative Therapieoption
Dank verfeinerter Untersuchungsmethoden werden immer mehr Prostatakarzinome im Frühstadium entdeckt. Gleichzeitig wächst die Unsicherheit, ob tatsächlich alle diagnostizierten Tumore einer invasiven Therapie, wie der Radikal-OP, bedürfen. Alternativ können Patienten, die ein Prostatakarzinom mit geringem Risiko aufweisen, engmaschig überwacht werden. Ob das Konzept der „Active Surveillance“ tatsächlich aufgeht, ist derzeit Gegenstand einer großen internationalen Studie.
Für Patienten mit einem Niedrig-Risiko Prostatakarzinom steht mit der „Aktiven Überwachung“ (engl.: Active Surveillance) eine weitere Therapieoption zur Verfügung, nämlich die „Nicht-Behandlung“. Die ersten beiden Jahre wird der Tumor alle drei Monate mittels PSA-Wert, Tastuntersuchung und bildgebenden Verfahren sowie alle 12 Monate mittels erneuter Prostatabiopsie aktiv überwacht. Bleibt der PSA-Wert stabil, verlängert sich der Untersuchungszeitraum auf sechs Monate. Treten jedoch erste Anzeichen auf, die auf ein Fortschreiten der Erkrankung deuten, werden entsprechende Therapiemaßnahmen getroffen. „Ziel ist es, mit der Aktiven Überwachung eine gute Lebensqualität zu erreichen und gleichzeitig die Möglichkeit einer Therapie zu einem späteren Zeitpunkt offen zu lassen“, erklärt Dr. Pedram Derakhshani, Urologe im Westdeutschen Prostatazentrum in Köln.
Mehr als 30 Prozent der Patienten werden nach drei bis vier Jahren behandelt
Überprüft wird das Behandlungskonzept derzeit in einer großen internationalen Studie1, deren erste Ergebnisse anlässlich der diesjährigen Tagung der Europäischen Gesellschaft für Urologie (EAU) in Wien vorgestellt wurden. In die Studie eingeschlossen wurden rund 1600 Patienten, die ein Prostatakarzinom mit einem geringen Risiko aufwiesen (PSA<10; PSA/Prostatavolumen<0,20; Gleason-Score = 6; T1c oder T2). Die Ergebnisse sind schlechter als vermutet: Immerhin jeder dritte Patient musste aufgrund erhöhter PSA-Werte oder einem verschlechterten Biopsiebefund innerhalb von drei bis vier Jahren einer aktiven Behandlung unterzogen werden. Dabei wurden auch immer wieder aggressive Tumore gefunden, die bereits die Kapselgrenze überschritten hatten. Eine Behandlung ist in solchen Fällen dann oftmals zu spät, da sich bereits Absiedelungen des Tumors (Metastasen) gebildet haben können.
Nebenwirkungsarme Behandlung: Brachytherapie
„Es gelingt uns heute noch nicht, Patienten mit einem Niedrig-Risiko Tumor so sicher zu überwachen, dass wir bei einem Fortschreiten der Erkrankung immer rechtzeitig eingreifen können“, betont der Kölner Urologe. „Deshalb bleibt uns derzeit nur die Möglichkeit, die Therapie nebenwirkungsärmer zu gestalten.“ Radikale Behandlungsansätze wie die operative Entfernung der Prostata seien aufgrund der häufig auftretenden Komplikationen wie Inkontinenz und erektile Dysfunktion in vielen Fällen nicht gerechtfertigt. Als besonders schonende aber dennoch effektive Behandlung von Prostatakrebs hat sich dagegen die Brachytherapie (innere Bestrahlung) erwiesen. Hierbei werden kleinste Strahlenquellen direkt in die Prostata eingebracht. „Durch eine exakte Verteilung der Strahlendosis können wir den Tumor bestrahlen ohne das umliegende Gewebe wie Harnröhre, Darm oder Schließmuskel zu beschädigen“, erklärt Derakhshani. So zeigen mehrere Studien, dass eine erektile Dysfunktion sowie eine Harninkontinenz gegenüber der Prostata-OP deutlich seltener auftritt (14% vs. 70%; 0,3-3% vs. 50%).2
Leben mit dem Tumor: Belastung für die Psyche
Hinzu kommt, dass die aktive Überwachung des Tumors bei vielen Patienten zu einer psychischen Belastung führt, wodurch unter Umständen die Lebensqualität der Betroffenen erheblich eingeschränkt wird. „Die Patienten leben mit dem Wissen, dass sich in ihrem Körper ein Tumor befindet, der sich jeden Tag in seiner Größe, Ausdehnung und Aggressivität ändern kann“, resümiert Derakhshani. Und damit können, seiner Erfahrung nach, nicht alle Patienten gelassen umgehen.
1Quelle: 26th Annual congress of the European Association of Urology (EAU) 2011 2Chen R.C.; Clark J.A., Talcott J.A.,: Individualizing Quality-of-Life Outcomes Reporting: How localized prostate cancer treatments affect patients with different levels of baseline urinary, bowel and sexual function; Journal of Clinical Oncology, 2009, 27(24), 3961-3922
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Dauerhafte Inkontinenz nach Prostata-OP
Noch immer werden Männer vor einer Prostata-OP über Harninkontinenz als Spätfolge des Eingriffs nicht umfassend aufgeklärt. Dabei trifft der unfreiwillige Verlust von Urin trotz nervenschonender Operationstechniken viele Männer. Wie die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) in den aktuellen Leitlinien zur Behandlung des Prostatakarzinoms veröffentlichte, kann im Höchstfall jeder zweite Pati-ent nach der Radikal-OP den Urin nicht mehr halten. Nicht wenige der operierten Männer leiden dauerhaft an einer Harninkontinenz und sind lebenslänglich auf Windeln und Vorlagen angewiesen.
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Prostatakrebs: Senioren über 70 häufig untertherapiert
Die Diagnose Prostatakrebs bedeutet heute längst kein Todesurteil mehr. Wird die Erkrankung mittels PSA-Test, Ultraschall und Abtasten rechtzeitig entdeckt, ist sie in vielen Fällen heilbar.Obwohl Prostatakrebs gerade im höheren Lebensalter weit verbreitet ist, fallen Männer mit Vollendung des 70ten Lebensjahres regelmäßig aus dem Vorsorgeraster. Auch die Entscheidung, ob der Patient eine Therapie erhält oder nicht, wird häufig zu stark auf Basis des Alters der Patienten getroffen, „Zu Unrecht“, meint Dr. Stephan Neubauer, Urologe im Westdeutschen Prostatazentrum.
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PSA-Test halbiert Sterblichkeit
Aktuelle schwedische Studie mit 20.000 Teilnehmern überzeugt vom Nutzen des PSA-Tests
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Gutartige Prostatavergrößerung: Laserbehandlung sicherer als TURP
Moderne Laserverfahren verursachen nicht nur weniger Nebenwirkungen wie Harnröhrenengen, Inkontinenz und Impotenz sondern verhindern ebenfalls Nachblutungen.
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Prostatakarzinom: Abwarten und nichts tun?
Aktive Überwachung als gleichberechtigte Therapieoption beim Prostatakarzinom
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WPZ stellte aktuelle Studie auf der EAU in Barcelona vor
HDR-Afterloadingtherapie liefert exzellente Ergebnisse
Barcelona 18.4.2010 – – Prostatakrebs-Patienten mit einem lokal fortgeschrittenen Tumor profitieren von einer kombinierten Strahlenbehandlung. Dabei wird der Tumor sowohl von innen mittels HDR-Brachytherapie als auch von außen bestrahlt. Dies zeigt eine Studie des Westdeutschen Prostatazentrums, die jüngst auf der Jahrestagung 2010 der European Association of Urology (EAU) in Barcelona vorgestellt wurde.
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Neuer Biomarker p2PSA erhöht die Trefferquote bei Prostatakrebs
Neben dem PSA-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs ist nun ein neues Testverfahren auf dem Markt, der p2PSA-Test mit dem phi-Index.
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Mehr Lebensqualität nach Brachytherapie
Leitlinien bestätigen: Weniger Impotenz und Inkontinenz nach Seed-Implantation als nach OP
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Inkontinent nach Prostata-OP?
Interview mit Dr. Stephan Neubauer und Dr. Pedram Derakhshani vom Westdeutschen Prostatazentrum in Köln
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Mensch oder Maschine?
Mehr Nachteile nach roboter-assistierter Operation als bislang vermutet
Nervenerhalt, weniger Inkontinenz und kürzere Liegezeiten. Die roboter-assistierte Operation zur Entfernung der Prostata gewinnt zunehmend an Popularität. Doch lassen sich die propagierten Vorzüge tatsächlich bestätigen? Zwei große US-amerikanische Untersuchungen an Patienten, die mittels der „DaVinci“ Methode behandelt wurden, zeigen Vor- und Nachteile der modernen Operationstechnik auf.
Die weltweite Verbreitung des DaVinci-Roboters verlief rasant. Nach nur zwei Jahren verfügen heute zahlreiche Kliniken und Prostatazentren trotz der enormen An-schaffungskosten über die moderne Operationstechnik. Anders als bei der retropubischen (Bauchschnitt) und perinealen (Dammschnitt) radikalen Prostataentfer-nung erfolgt der Zugang über wenige Millimeter große Hautschnitte. Dabei sitzt der operierende Arzt nicht direkt am Patienten sondern an einer Konsole, und steuert die vier Roboterarme mit den Operationsinstrumenten. Eine beeindruckende 3D-Sicht, 10-fache Vergrößerung und ein eine hochpräzise Instrumentenführung versprechen Patienten mit Prostatakrebs eine schonende Behandlung, weniger Kom-plikationen und darüber hinaus sehr gute Heilungsraten. Als Vorteile der High-Tech Operationsmethode werden ein kürzerer Klinikaufenthalt, ein geringeres Blutungs-risiko und eine kleinere Operationsnarbe genannt. Außerdem verspricht die roboter-assisitierte Operationstechnik durch die präzise Führung der OP-Instrumente weniger Impotenz und Harninkontinenz.
Berechtigte Zweifel
„Es ist nicht alles Gold, was glänzt“, sagt Dr. Stephan Neubauer, Urologe im Westdeutschen Prostatazentrum. „Ziel der Therapie eines lokalisierten Prostata-karzinoms sollte nach wie vor sein, ein gutes onkologisches Ergebnis und möglichst geringe Nebenwirkungen zu erzielen.“ Das heißt: Wenige PSA-Rezidive (Rückfall durch erneuten PSA-Anstieg), Erhalt der Kontinenz (Fähigkeit Urin zu halten) und Potenz (Erektionsfähigkeit).
Zwei US-amerikanische Studien1/2 lassen nun jedoch Zweifel daran aufkommen, dass mit der Roboter-assistierten Operation die gehegten Erwartungen auch tat-sächlich erfüllt werden. Zwar konnte in beiden Studien eine Reduktion von Blut-transfusionen sowie kürzere Liegezeiten festgestellt werden, jedoch waren die Ergebnisse hinsichtlich der Überlebensrate sowie Kontinenz und Potenz schlechter als bei der konventionellen Operationstechnik. So zeigte eine Erhebung1 an 2700 Prostatakrebs-Patienten, dass innerhalb der ersten sechs Monate nach roboter-assistierter OP die Rate an einer weiteren Behandlung (z.B. Strahlentherapie), der s.g. Salvage-Therapie um das dreifache (27,8% vs. 9,1%) und die Wahrscheinlich-keit von Anastomosenstrikturen (Verengung der Harnröhre durch verstärkte Nar-benbildung) um das 1,4-fache gegenüber der herkömmlichen Prostata-OP erhöht war. In einer ähnlichen Analyse konnte zudem festgestellt werden, dass Inkontinenz und erektile Dysfunktion nach dem minimal-invasiven Eintritt sogar häufiger auftraten. Hierbei wird deutlich, dass neben den beworbenen Vorzügen wie geringerer Blutverlust und kürzere Liegezeiten, mittelfristig gesehen auch Nachteile auftreten können.
Weg von der OP hin zur Bestrahlung
Dass die radikale Entfernung der Vorsteherdrüse, sei es mit oder ohne Roboter, in Deutschland dennoch bei vielen Ärzten als einzige erfolgreiche Therapieoption bei Prostatakrebs gilt, ist, laut Neubauer, längst überholt. Zahlreiche Studien4 belegen, dass bei Patienten, deren Tumor auf die Prostata begrenzt ist, mit der Brachythe-rapie (innerer Bestrahlung) die gleichen Heilungsraten bei geringeren Nebenwir-kungen erreicht werden. Langzeitstudien, darunter eine aktuelle US-amerikanische Studie zeigen, dass eine erektile Dysfunktion nach der Radikal-OP bei 70 Prozent und nach der Seed-Implantation bei 14 Prozent auftritt4. Auch die Harninkontinenz, die nach der radikalen Entfernung der Prostata bei bis zu 50 Prozent liegt, ist mit 0,3 bis 3 Prozent nach Seed-Implantation verschwindend gering und tritt eigentlich nur nach vorangegangener Prostataausschälung (TURP) auf.
Vielmehr sollte daher in die Therapieüberlegungen einbezogen werden, ob eine Bestrahlung der Radikal-OP vorzuziehen sei, resümiert Neubauer. „Doch trotz hervorragender Langzeitergebnisse der Brachytherapie stellen viele Patienten große Erwartungen an die Roboter-Technologie und sind bereit sich mittels der DaVinci-Methode behandeln zu lassen, ohne dass der tatsächliche Nutzen bewiesen ist.“
Literatur: 1 Hu JC, gold KF, Pashos CL et al: Utilization and outcomes of minimally invasive vs open radical prostatectomy. J Clin Oncol 2008 26(14):2278-2284 2 Hu JC, gold KF, Pashos CL et al: Comparative effectiveness of minimally invasive vs open radical prostatectomy. JAMA 2009 302(14): 1557-1564 3Chen R.C., Clark J.A.; Talcott J.A.: Individualizing Quality-of-Life Outcomes Reporting: How localized prostate cancer treatments affect patients with different levels of baseline urinary, bowel and sexual function; Journal of Clinical Oncology, 2009; 27 (24), 3916 – 3922.
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Treffsicher diagnostizieren, punktgenau bestrahlen
Fokale Therapien in der Behandlung von Prostatakrebs
Noch präziser, noch wirkungsvoller, noch weniger Nebenwirkungen - das Westdeutsche Prostatazentrum (WPZ) setzt auf fokale, strahlentherapeutische Methoden zur Therapie von Prostatakrebs. Im Fokus stehen dabei einzelne Tumorherde, die gezielt zerstört werden, während die Prostata erhalten bleibt.
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Zu viel Fett schadet der Prostata
Sich an Weihnachten kulinarisch zu beherrschen ist nicht einfach: Alle Jahre wieder verlocken Christstollen, Marzipankugeln und der traditionelle Gänsebraten nach Lust und Laune zu schlemmen. Wer ansonsten auf eine gesunde Kost achtet, kann hier einmal ein Auge zudrücken. Doch vor allem Männer ernähren sich auch jenseits von Weihnachten und Neujahr häufig ungesund, essen zu wenig Gemüse und Obst, dafür aber viel Fleisch, Wurstwaren und Fast-Food. Dabei gilt mittlerweile als gesichert: Der tägliche Konsum von Fleisch, Wurst und fetten Milchprodukten erhöht das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken.
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Prostatavergrößerung: Schonende Verfahren helfen
Interview mit Dr. Stephan Neubauer und Dr. Pedram Derakhshani vom Westdeutschen Prostatazentrum in Köln
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PSA-Test schon ab 40!
Bereits ab dem 40. Lebensjahr sollten Männer erstmals zur Prostatakrebsvorsorge zum Urologen gehen, lautet die Empfehlung der neuen Leitlinie Prostatakarzinom.
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Ultraschall-Elastographie: Treffsicher, schnell und schmerzlos
Für Patienten mit Verdacht auf Prostatakrebs steht nun ein neues Diagnoseinstrument zur Verfügung.
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Qualität für den Mann
Abteilung Urologie in der Klinik am Ring erfolgreich zertifiziert Alle sprechen von Qualitätskontrolle – die Abteilung Urologie der Klinik am Ring hat sie jetzt unter Beweis gestellt. Nach erfolgreicher Einführung und Umsetzung eines Qualitätsmanagement-Systems erhielt die urologische Abteilung am 27. September 2009 die ISO-Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008.
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Treffsicher, schnell und effektiv
Neue Techniken zur Therapie von Prostatakrebs im Westdeutschen Prostatazentrum
IGRT erhöht Zielgenauigkeit der Strahlentherapie
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Maßgeschneiderte Behandlung bei Prostatakrebs
Über- und Untertherapie vermeiden Prostatakrebs wird mitunter behandelt, obwohl er lebenslang nie Probleme bereitet hätte. Andererseits erhalten viele Patienten, deren Tumor bereits fortgeschritten ist, keine angemessene Therapie. Über Wege aus dem Dilemma zwischen Über- und Untertherapie diskutierten jüngst in Köln Experten des Westdeutschen Prostatazentrums.
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PSA-Test bleibt weiterhin Standard
Fokus auf nebenwirkungsarme Behandlung legen
Keine Inkontinenz und weniger Impotenz nach Brachytherapie
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Prostatakrebs bestrahlen statt operieren
Bundesweite Patientenbefragung belegt: Größte Patientenzufriedenheit und beste Lebensqualität nach Strahlentherapie.
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Gutartige Prostatavergrößerung: Neues Verfahren minimiert Risiken
Die TURis-Plasma-Vaporisation verbindet Vorteile von Laserverfahren und klassischer Ausschälung
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Pressemeldungen 2004-2006 |
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